Kommentare für Wahlbistro http://zuerich2010.wahlbistro.ch Das parteiunabhängige Diskussionsforum für politisch Interessierte Thu, 04 Mar 2010 09:12:59 +0000 http://wordpress.org/?v=2.9.1 hourly 1 Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Simon Schaltegger http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-159 Simon Schaltegger Thu, 04 Mar 2010 09:12:59 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-159 Wer sich nur etwas mit Fussball(-Stadien) befasst, weiss, dass das Letzigrund kein Fussballstadion ist - sondern ein typisches Produkt der öffentlichen Hand in der Stadt Zürich: Ein politischer Bau-Kompromiss "Leichtathletik und Anderes". Dass sich dieses "Weder Fisch noch Vogel" zusätzlich noch als gefährlich mangelhaft herausstellt, muss die Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Nacht- und Nebel-Streich der Stadtzürcher Exekutive mit dem Erwerb des "Stadion-Grundstücks" bestätigen. Abgesehen vom finanziellen Abenteuer, in welches uns Steuerzahler der linksgrün-rote Stadtrat damit geschwind noch vor den Wahlen stürzt, wird das künftige "Fussballstadion" mit Sicherheit wieder ein solches politisches, funktional Kompromiss-geschleiftes Bauprodukt: Bereits hat man (den Verhinderern) signalisiert, dass es die Hochhausgrenze nicht übersteigen werde: Gute Nacht Fussball in Zürich! Wer sich nur etwas mit Fussball(-Stadien) befasst, weiss, dass das Letzigrund kein Fussballstadion ist – sondern ein typisches Produkt der öffentlichen Hand in der Stadt Zürich: Ein politischer Bau-Kompromiss “Leichtathletik und Anderes”.

Dass sich dieses “Weder Fisch noch Vogel” zusätzlich noch als gefährlich mangelhaft herausstellt, muss die Befürchtungen im Zusammenhang mit dem Nacht- und Nebel-Streich der Stadtzürcher Exekutive mit dem Erwerb des “Stadion-Grundstücks” bestätigen.

Abgesehen vom finanziellen Abenteuer, in welches uns Steuerzahler der linksgrün-rote Stadtrat damit geschwind noch vor den Wahlen stürzt, wird das künftige “Fussballstadion” mit Sicherheit wieder ein solches politisches, funktional Kompromiss-geschleiftes Bauprodukt: Bereits hat man (den Verhinderern) signalisiert, dass es die Hochhausgrenze nicht übersteigen werde: Gute Nacht Fussball in Zürich!

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Heinz Wyssling http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-158 Heinz Wyssling Wed, 03 Mar 2010 08:35:34 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-158 Zürich als das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Schweiz braucht ganz einfach eine Sportstätte die der Grösse und Bedeutung der Stadt gerecht wird. Für die Schrebergärten ist ein Ersatz zu finden, was mit einer lösungsorientierten Haltung und weniger Ideologie - auch von den Betroffenen-, machbar und vernünftig ist. Zürich als das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Schweiz braucht ganz einfach eine Sportstätte die der Grösse und Bedeutung der Stadt gerecht wird. Für die Schrebergärten ist ein Ersatz zu finden, was mit einer lösungsorientierten Haltung und weniger Ideologie – auch von den Betroffenen-, machbar und vernünftig ist.

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-157 Walter Wobmann Wed, 03 Mar 2010 02:27:53 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-157 @ K.Kuhn Dieser Vorwurf: Maximum fordern... trifft genau auf Sie und die regierende SP zu. In einer kleinräumigen, übervölkerten Schweiz und einem, aus allen Nähten platzenden Zürich in Folge freizügiger Einwanderungspolitik hinterlässt man eine "Bauruine Hardturm" und will nun rücksichtslos Grüngebiete in Altstetten verbauen. Weise und vorausschauend ist dies sicher nicht, denn: Die Schweiz ist nun mal nicht Kanada! Die SP betreibt hiermit seit Beton- Elmar, wie viele andere Parteien auch, eine "Wirtschaftspolitik der verbrannten Erde" ohne Rücksicht auf kommende Generationen! Dies ist nun mal nicht nachhaltig und darf so nicht weiter gehen! Gottlob gibt es wachsame, kleine Parteien und das Volk, das auch noch ein Wörtchen mitreden darf, auch wenn dies dem "linksgrünen" Regierungskartell nicht passt! Mein Vorschlag ist ein Denkanstoss für eine vernünftige, platzschonende Gesamtlösung. @ K.Kuhn
Dieser Vorwurf: Maximum fordern… trifft genau auf Sie und die regierende SP zu. In einer kleinräumigen, übervölkerten Schweiz und einem, aus allen Nähten platzenden Zürich in Folge freizügiger Einwanderungspolitik hinterlässt man eine “Bauruine Hardturm” und will nun rücksichtslos Grüngebiete in Altstetten verbauen. Weise und vorausschauend ist dies sicher nicht, denn: Die Schweiz ist nun mal nicht Kanada!
Die SP betreibt hiermit seit Beton- Elmar, wie viele andere Parteien auch, eine “Wirtschaftspolitik der verbrannten Erde” ohne Rücksicht auf kommende Generationen! Dies ist nun mal nicht nachhaltig und darf so nicht weiter gehen! Gottlob gibt es wachsame, kleine Parteien und das Volk, das auch noch ein Wörtchen mitreden darf, auch wenn dies dem “linksgrünen” Regierungskartell nicht passt!
Mein Vorschlag ist ein Denkanstoss für eine vernünftige, platzschonende Gesamtlösung.

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Konrad Kuhn http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-156 Konrad Kuhn Tue, 02 Mar 2010 16:26:16 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-156 In der Tat ist hier der Platz etwas knapp, um zu erläutern, warum Duplex nicht möglich ist, bzw. kaum realisiert wird. Wenn Sie mir nun aber die "Arroganz der Herrschenden" vorwerfen, dann ist das doch ein starkes Stück! Ich verurteile keineswegs ein Eingehen auf die BürgerInnen, gerade die SP hat ja in diesem Wahlkampf unter Verwendung der neuen Medien mit der Facebook-Plattform "Was Zürich braucht" erfolgreich und mit grossem Rücklauf gezeigt, dass sie ein echtes Ohr für die Anliegen der WählerInnen hat. Was aber zu kritisieren ist, ist eine billige Bauernfängerei, dies alles verspricht, was sie doch nicht halten kann. Nur die Stadt zu kritisieren und zu sagen, alle wären zufrieden, wenn man an der Macht sässe, empfinde ich als schlicht populistisch. Prüfen Sie doch die Duplex-Arena im Rahmen Ihrer Parteien und machen Sie entsprechende politische Vorstösse! In der Tat ist hier der Platz etwas knapp, um zu erläutern, warum Duplex nicht möglich ist, bzw. kaum realisiert wird.

Wenn Sie mir nun aber die “Arroganz der Herrschenden” vorwerfen, dann ist das doch ein starkes Stück! Ich verurteile keineswegs ein Eingehen auf die BürgerInnen, gerade die SP hat ja in diesem Wahlkampf unter Verwendung der neuen Medien mit der Facebook-Plattform “Was Zürich braucht” erfolgreich und mit grossem Rücklauf gezeigt, dass sie ein echtes Ohr für die Anliegen der WählerInnen hat.

Was aber zu kritisieren ist, ist eine billige Bauernfängerei, dies alles verspricht, was sie doch nicht halten kann. Nur die Stadt zu kritisieren und zu sagen, alle wären zufrieden, wenn man an der Macht sässe, empfinde ich als schlicht populistisch.

Prüfen Sie doch die Duplex-Arena im Rahmen Ihrer Parteien und machen Sie entsprechende politische Vorstösse!

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Samuel Dubno http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-155 Samuel Dubno Tue, 02 Mar 2010 16:09:55 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-155 @Konrad Kuhn: Ich freue mich, dass auch Sie für eine Duplexarena sind und würde gerne einmal eine ausführliche und nicht oberflächliche Begründung hören, weshalb Duplex nicht möglich sein soll (dafür ist der Platz hier wohl zu knapp). Ich vermisse, dass die grossen Parteien mit Regierungsverantwortung diese Frage bisher nicht ernsthaft und vertieft diskutiert haben und empfinde es als geradezu typische Arroganz der Herrschenden, wenn Sie uns unsere Kleinheit oder gar das Zusammengehen mit Bürgerinnen und Bürger, egal ob sie Schrebergärtner oder Fussballfans sind, vorwerfen. @Konrad Kuhn: Ich freue mich, dass auch Sie für eine Duplexarena sind und würde gerne einmal eine ausführliche und nicht oberflächliche Begründung hören, weshalb Duplex nicht möglich sein soll (dafür ist der Platz hier wohl zu knapp).

Ich vermisse, dass die grossen Parteien mit Regierungsverantwortung diese Frage bisher nicht ernsthaft und vertieft diskutiert haben und empfinde es als geradezu typische Arroganz der Herrschenden, wenn Sie uns unsere Kleinheit oder gar das Zusammengehen mit Bürgerinnen und Bürger, egal ob sie Schrebergärtner oder Fussballfans sind, vorwerfen.

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Konrad Kuhn http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-154 Konrad Kuhn Tue, 02 Mar 2010 10:12:08 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-154 zuerst einmal: Duplex wäre ideal und auch ich würde dies favorisieren, nur ist es kaum umsetzbar! @Samuel Dubno natürlich ist das Letzigrund für den FCZ nicht perfekt, allerdings war es für diverse (auch hochkarätige) Fussballspiele gut genug. Zudem mag ich den Fussballclubs ja durchaus neue Stadien gönnen, nur fragt sich schon, woher denn all die Zuschauer kommen sollen. Selbst beim FCZ hat es ja eigentlich immer Platz. @Walter Wobmann: es ist natürlich einfach, simpel das Maximum zu fordern, ganz nach dem Motto: die Mach- und Finanzierbarkeit interessiert nicht. Bezeichnend sowohl bei GLP als auch bei SD ist ja, dass sie aufgrund ihrer Kleinheit weder Regierungsverantwortung übernehmen müssen, sich dafür lieber alle unterschiedlichen Gruppierungen (Schrebergärtner, GC-Fans) ins Boot zu holen versuchen und dabei Versprechungen machen, die schwierig zu halten sind. zuerst einmal: Duplex wäre ideal und auch ich würde dies favorisieren, nur ist es kaum umsetzbar!

@Samuel Dubno
natürlich ist das Letzigrund für den FCZ nicht perfekt, allerdings war es für diverse (auch hochkarätige) Fussballspiele gut genug. Zudem mag ich den Fussballclubs ja durchaus neue Stadien gönnen, nur fragt sich schon, woher denn all die Zuschauer kommen sollen. Selbst beim FCZ hat es ja eigentlich immer Platz.

@Walter Wobmann: es ist natürlich einfach, simpel das Maximum zu fordern, ganz nach dem Motto: die Mach- und Finanzierbarkeit interessiert nicht.

Bezeichnend sowohl bei GLP als auch bei SD ist ja, dass sie aufgrund ihrer Kleinheit weder Regierungsverantwortung übernehmen müssen, sich dafür lieber alle unterschiedlichen Gruppierungen (Schrebergärtner, GC-Fans) ins Boot zu holen versuchen und dabei Versprechungen machen, die schwierig zu halten sind.

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-153 Walter Wobmann Tue, 02 Mar 2010 03:12:53 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-153 @K.Kuhn Die wirklichen Rücktrittsmotive von Ledergerber und auch Martelli waren das Prestigeobjekt Hardturmstadion (Fünfeck). Das Scheitern dieses Projekts bedeutete für beide Protagonisten des Wachstums einen Gesichtsverlust. Bis anhin wollten sich die meisten Stapis ein Baudenkmal setzen. Beton-Elmar konnte sich diesen Wunsch nicht erfüllen; sein Rücktritt war die logische Folge. Seine Familie war nur der "Vorwand". Wenn Sie meinen obigen Beitrag richtig gelesen hätten, würden Sie erkennen, dass mein Lösungsvorschlag 4 Fliegen auf einen Schlag brächte: Interessenwahrung der Schrebergärtner, haushälterischer Umgang mit Land (Duplex Anlage im Hardturm) und Interessenwahrung der GC/ FCZ (Fussballfans) und der ZSC (Eishockeyfans). Diese Kombination vermisse ich bei Ihnen. Ich hoffe, dass die jetzige favorisierte Landverschwendungslösung von Stadtrat und NZZ beim Volk keine Chance hat! @K.Kuhn

Die wirklichen Rücktrittsmotive von Ledergerber und auch Martelli waren das Prestigeobjekt Hardturmstadion (Fünfeck). Das Scheitern dieses Projekts bedeutete für beide Protagonisten des Wachstums einen Gesichtsverlust.

Bis anhin wollten sich die meisten Stapis ein Baudenkmal setzen. Beton-Elmar konnte sich diesen Wunsch nicht erfüllen; sein Rücktritt war die logische Folge. Seine Familie war nur der “Vorwand”.

Wenn Sie meinen obigen Beitrag richtig gelesen hätten, würden Sie erkennen, dass mein Lösungsvorschlag 4 Fliegen auf einen Schlag brächte: Interessenwahrung der Schrebergärtner, haushälterischer Umgang mit Land (Duplex Anlage im Hardturm) und Interessenwahrung der GC/ FCZ (Fussballfans) und der ZSC (Eishockeyfans). Diese Kombination vermisse ich bei Ihnen.

Ich hoffe, dass die jetzige favorisierte Landverschwendungslösung von Stadtrat und NZZ beim Volk keine Chance hat!

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Samuel Dubno http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-152 Samuel Dubno Mon, 01 Mar 2010 12:48:57 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-152 @Konrad Kuhn Welches wäre dann das erste Fussballstadion? Sie meinen doch nicht etwa den Letzigrund. Das ist ein Leichtathletikstadion, das für Trainings und ein jährliches Meeting genutzt wird. Wenn man also für den LCZ ein Stadion bauen kann, dann wohl hoffentlich auch für GC, den FCZ und den ZSC. @Konrad Kuhn

Welches wäre dann das erste Fussballstadion? Sie meinen doch nicht etwa den Letzigrund. Das ist ein Leichtathletikstadion, das für Trainings und ein jährliches Meeting genutzt wird.

Wenn man also für den LCZ ein Stadion bauen kann, dann wohl hoffentlich auch für GC, den FCZ und den ZSC.

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Konrad Kuhn http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-151 Konrad Kuhn Mon, 01 Mar 2010 11:17:22 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-151 Ein interessantes Thema, das das Wahlbistro hier aufnimmt, weil es sich nicht einfach entlang der eingefahrenen Parteilinien diskutieren lässt. Also: ein zweites Fussballstadion braucht es meines Erachtens nicht, dafür fehlen schlicht die Zuschauer bei normalen Qualifikationsspielen. Anders sieht es beim ZSC aus: das Hallenstadion wird zu viel für anderes benutzt, als dass der Club vernünftig spielen könnte. Er braucht daher ein gutes Stadion, das ökologisch sinnvoll funktioniert und mit dem ÖV erschlossen ist. Dies alles ist in Altstetten gegeben. @Wobmann: Stapi Ledergerber ist keineswegs wegen dem Stadion zurückgetreten, sondern, um nach 7 Jahren Amt wieder Zeit für seine Familie zu haben. Zudem ist es höchst fragwürdig, dass Herr Wobmann die Anliegen von ein paar Hundert Schrebergärtnern höher gewichtet als diejenigen von Tausenden von Hockeyfans eines erfolgreichen Zürcher Clubs. Ein interessantes Thema, das das Wahlbistro hier aufnimmt, weil es sich nicht einfach entlang der eingefahrenen Parteilinien diskutieren lässt.

Also: ein zweites Fussballstadion braucht es meines Erachtens nicht, dafür fehlen schlicht die Zuschauer bei normalen Qualifikationsspielen. Anders sieht es beim ZSC aus: das Hallenstadion wird zu viel für anderes benutzt, als dass der Club vernünftig spielen könnte. Er braucht daher ein gutes Stadion, das ökologisch sinnvoll funktioniert und mit dem ÖV erschlossen ist. Dies alles ist in Altstetten gegeben.

@Wobmann: Stapi Ledergerber ist keineswegs wegen dem Stadion zurückgetreten, sondern, um nach 7 Jahren Amt wieder Zeit für seine Familie zu haben. Zudem ist es höchst fragwürdig, dass Herr Wobmann die Anliegen von ein paar Hundert Schrebergärtnern höher gewichtet als diejenigen von Tausenden von Hockeyfans eines erfolgreichen Zürcher Clubs.

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Kurt Steuble http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-150 Kurt Steuble Mon, 01 Mar 2010 09:29:04 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-150 Welche Lösung jeder Einzelne auch bevorzugen mag - sie wird nicht realisiert werden: Es gibt in der Stadt Zürich (und nicht nur da) keinen wirklichen politischen Leadership, der die Sportstättenpolitik wirklich zu Ende führen würde, denn es sind damit keine Meriten zu verdienen: Das Ding liegt im Graben, und jede Realisierung hat einen Zeithorizont, der über die eigene Wahl-Perspektive hinaus geht. Und die Einspracheflut ist ja das einzig Garantierte. Die Zürcher kriegen mit der Havarie im Letzigrund genau das präsentiert, was sie verdienen: Zwei Zürcher Fussballclubs, die kein Stadion haben und einen Eishockeyclub, der in einer Plüschatmosphäre irgendwo unten auf Eis Hockey spielt - wenn dann nix anderes Besseres ansteht. Welche Lösung jeder Einzelne auch bevorzugen mag – sie wird nicht realisiert werden:
Es gibt in der Stadt Zürich (und nicht nur da) keinen wirklichen politischen Leadership, der die Sportstättenpolitik wirklich zu Ende führen würde, denn es sind damit keine Meriten zu verdienen: Das Ding liegt im Graben, und jede Realisierung hat einen Zeithorizont, der über die eigene Wahl-Perspektive hinaus geht. Und die Einspracheflut ist ja das einzig Garantierte.

Die Zürcher kriegen mit der Havarie im Letzigrund genau das präsentiert, was sie verdienen:
Zwei Zürcher Fussballclubs, die kein Stadion haben und einen Eishockeyclub, der in einer Plüschatmosphäre irgendwo unten auf Eis Hockey spielt – wenn dann nix anderes Besseres ansteht.

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Samuel Dubno http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-149 Samuel Dubno Mon, 01 Mar 2010 07:57:11 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-149 Es geht nicht um Schuld, sondern um die Frage, wann die Spitzensportvereine endlich passende Stadien erhalten. Die Duplexarena ist die ideale Lösung. Nur eine Baustelle, einen Parkplatz, ein Sicherheitskonzept und vor allem einen politisch-juristischen Spiessrutenlauf bis zur Realisierung. Es ist zudem sicher günstiger, eine statt zwei Baustellen zu betreiben. Die Duplexlösung geniesst zudem viel Wohlwollen in der Bevölkerung. Die Argumente des Stadtrats und der NZZ überzeugen nicht. Weshalb soll an einem Ort, wo zwei Hochhäuser und ein Fussballstadion geplant waren, nicht Platz für ein Eishockeystadion sein, wenn die Hochhäuser wegfallen? Es geht nicht um Schuld, sondern um die Frage, wann die Spitzensportvereine endlich passende Stadien erhalten.

Die Duplexarena ist die ideale Lösung.

Nur eine Baustelle, einen Parkplatz, ein Sicherheitskonzept und vor allem einen politisch-juristischen Spiessrutenlauf bis zur Realisierung. Es ist zudem sicher günstiger, eine statt zwei Baustellen zu betreiben. Die Duplexlösung geniesst zudem viel Wohlwollen in der Bevölkerung.

Die Argumente des Stadtrats und der NZZ überzeugen nicht. Weshalb soll an einem Ort, wo zwei Hochhäuser und ein Fussballstadion geplant waren, nicht Platz für ein Eishockeystadion sein, wenn die Hochhäuser wegfallen?

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Kommentar zu Die Zürcher Stadion-Misere von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239&cpage=1#comment-148 Walter Wobmann Sun, 28 Feb 2010 11:18:47 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=239#comment-148 Schuld sind, wie früher beim HB-Südwest, beim Flughafen, bei der Kongresshausvorlage, bei den eintönigen Parks in Zürich- Nord und der sterilen "Weihnachtsbeleuchtung" an der Bahnhofstrasse, grössenwahnsinnige Investoren, Politiker und Architekten, welche ihre exzentrischen Manien und pseudo- avantgardistischen Flausen auf Kosten der Allgemeinheit ausleben! Sie alle sind vom Metropolenfimmel angesteckt. Sogar ein Stadtpräsident musste deswegen (gottlob) zurücktreten. Hier wäre endlich etwas mehr Bescheidenheit angesagt: Windschutz beim Letzigrundstadion (übrigens ein erfolgreiches SD- Anliegen); evtl. auch erneute bauliche Anpassungen im Hallenstadion Oerlikon, oder aber eine Duplex- Anlage im Hardturm-Areal, welche platzsparend ist und Synergien nutzt. Auf keinen Fall aber sollten die Schrebergärten in Altstetten zerstört und weiteres Land mit einem zusätzlichen Eishockeystadion zugepflastert werden! Schuld sind, wie früher beim HB-Südwest, beim Flughafen, bei der Kongresshausvorlage, bei den eintönigen Parks in Zürich- Nord und der sterilen “Weihnachtsbeleuchtung” an der Bahnhofstrasse, grössenwahnsinnige Investoren, Politiker und Architekten, welche ihre exzentrischen Manien und pseudo- avantgardistischen Flausen auf Kosten der Allgemeinheit ausleben!

Sie alle sind vom Metropolenfimmel angesteckt. Sogar ein Stadtpräsident musste deswegen (gottlob) zurücktreten.

Hier wäre endlich etwas mehr Bescheidenheit angesagt: Windschutz beim Letzigrundstadion (übrigens ein erfolgreiches SD- Anliegen); evtl. auch erneute bauliche Anpassungen im Hallenstadion Oerlikon, oder aber eine Duplex- Anlage im Hardturm-Areal, welche platzsparend ist und Synergien nutzt.

Auf keinen Fall aber sollten die Schrebergärten in Altstetten zerstört und weiteres Land mit einem zusätzlichen Eishockeystadion zugepflastert werden!

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Kommentar zu Die Zuwanderung der Deutschen und zur Zukunft der Personenfreizügigkeit von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199&cpage=1#comment-147 Walter Wobmann Tue, 23 Feb 2010 03:36:53 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199#comment-147 @Kurt Steuble Globalisierung beutet immer einheimische Bauern aus, egal wo! In "reichen" Ländern kann mans höchstens etwas besser abfedern! Darum bin ich klar für Protektionismus (Zölle), um kleine und mittlere Bauern zu erhalten! Jede Nation, egal ob arm oder reich hat das Recht, sich vor diesen nicht nachhaltigen Trends (Vermonokulturisierung) zu schützen! Hingegen Agrarexport-Subventionen, welche im Absatzland gesunde, dezentrale Versorgungsstrukturen zerstören, sollten nicht mehr erlaubt sein! Im Weiteren wäre es an der Zeit, auch die Einwanderungsfragen, welche sehr wohl mit Raumplanungsfragen (zunehmende Ueberbauung von Grünflächen) im Zusammenhang stehen, einzubeziehen und somit die Zukunft ganzheitlicher anzugehen, statt alles einfach der "Diktatur der unsichtbaren Hand" zu überlassen (laisser faire)! Uebrigens: Gratulation für Ihre gleichfalls Zugehörigkeit zu den Vegetariern! @Kurt Steuble

Globalisierung beutet immer einheimische Bauern aus, egal wo! In “reichen” Ländern kann mans höchstens etwas besser abfedern! Darum bin ich klar für Protektionismus (Zölle), um kleine und mittlere Bauern zu erhalten!

Jede Nation, egal ob arm oder reich hat das Recht, sich vor diesen nicht nachhaltigen Trends (Vermonokulturisierung) zu schützen! Hingegen Agrarexport-Subventionen, welche im Absatzland gesunde, dezentrale Versorgungsstrukturen zerstören, sollten nicht mehr erlaubt sein!

Im Weiteren wäre es an der Zeit, auch die Einwanderungsfragen, welche sehr wohl mit Raumplanungsfragen (zunehmende Ueberbauung von Grünflächen) im Zusammenhang stehen, einzubeziehen und somit die Zukunft ganzheitlicher anzugehen, statt alles einfach der “Diktatur der unsichtbaren Hand” zu überlassen (laisser faire)!

Uebrigens: Gratulation für Ihre gleichfalls Zugehörigkeit zu den Vegetariern!

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Kommentar zu Sicherheit und Polizei von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=214&cpage=1#comment-146 Walter Wobmann Tue, 23 Feb 2010 01:59:31 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=214#comment-146 @J.Hagger Ich kann Ihre ultraliberalistische Sicht nicht teilen. In jedem Staatswesen gibt es Verbote und Regeln, sonst würden wir in Anarchie versinken. Die Frage ist, wieviel Regelung? Auf der Zuschauertribüne konnte ich die Debatte über die neue Polizeiverordnung verfolgen. Dort wurde Frau Maurers "überfrachtete Vorlage" von FDP, SVP, GP und AL bekämpft und mit Mündigkeit und Eigenverantwortung der Bürger begründet. Das mag ja wohl für die Leute im Rat unten zutreffen, jedoch keinesfalls für Fremde mit anderem Rechtsverständnis! Gerade von FDP-Kreisen werden immer mehr solcher Leute in die Schweiz geholt (zum Lohndumping). Die FDP verschliesst ihre Augen vor der Tatsache, dass viele Fremde kein so eigenverantwortliches und gesamtverantwortliches Verhalten an den Tag legen. Da brauchts jetzt halt Regeln, die vorher unnötig waren! Fazit: Vorher gut überlegen, wieviel und wen man ins Land reinlässt! @J.Hagger

Ich kann Ihre ultraliberalistische Sicht nicht teilen. In jedem Staatswesen gibt es Verbote und Regeln, sonst würden wir in Anarchie versinken. Die Frage ist, wieviel Regelung?

Auf der Zuschauertribüne konnte ich die Debatte über die neue Polizeiverordnung verfolgen. Dort wurde Frau Maurers “überfrachtete Vorlage” von FDP, SVP, GP und AL bekämpft und mit Mündigkeit und Eigenverantwortung der Bürger begründet.

Das mag ja wohl für die Leute im Rat unten zutreffen, jedoch keinesfalls für Fremde mit anderem Rechtsverständnis!

Gerade von FDP-Kreisen werden immer mehr solcher Leute in die Schweiz geholt (zum Lohndumping). Die FDP verschliesst ihre Augen vor der Tatsache, dass viele Fremde kein so eigenverantwortliches und gesamtverantwortliches Verhalten an den Tag legen. Da brauchts jetzt halt Regeln, die vorher unnötig waren!

Fazit: Vorher gut überlegen, wieviel und wen man ins Land reinlässt!

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Kommentar zu Sicherheit und Polizei von Joachim Hagger http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=214&cpage=1#comment-145 Joachim Hagger Mon, 22 Feb 2010 21:00:07 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=214#comment-145 @Walter Wobmann Ich finde Verbote die falsche Reaktion, denn sie greifen in der Wirkung zu kurz und sind praktisch nicht durchsetzbar. Z.B. Botellóns: Bis ein solches Verbot in Kraft wäre, ist der Modespuk bereits längst vorbei. Zudem: Ab wie vielen Personen, welche sich gemeinsam besaufen, wollen Sie eingreifen? 3? 20? 200? Und wollen Sie alle verhaften? (Übrigens: Besäufnisse gab es schon in meiner Jugendzeit. Dort hiessen sie noch Discoabende, Studentenverbindungen, Militärdienst, Waldfest etc.) Was wir brauchen ist die Übernahme von Verantwortung für ihr tun oder wegschauen. Zum Beispiel sind Fussballclubs erst bereit, sich der Krawallproblematik anzunehmen, seit sie mehr und mehr Sicherheitskosten übernehmen müssen. Am besten funktionieren solche Dinge tatsächlich über das Portemonnaie: Wer öffentliche Güter übermässig nutzt, soll ein Teil der Kosten übernehmen müssen. @Walter Wobmann

Ich finde Verbote die falsche Reaktion, denn sie greifen in der Wirkung zu kurz und sind praktisch nicht durchsetzbar. Z.B. Botellóns: Bis ein solches Verbot in Kraft wäre, ist der Modespuk bereits längst vorbei.

Zudem: Ab wie vielen Personen, welche sich gemeinsam besaufen, wollen Sie eingreifen? 3? 20? 200? Und wollen Sie alle verhaften? (Übrigens: Besäufnisse gab es schon in meiner Jugendzeit. Dort hiessen sie noch Discoabende, Studentenverbindungen, Militärdienst, Waldfest etc.)

Was wir brauchen ist die Übernahme von Verantwortung für ihr tun oder wegschauen. Zum Beispiel sind Fussballclubs erst bereit, sich der Krawallproblematik anzunehmen, seit sie mehr und mehr Sicherheitskosten übernehmen müssen.

Am besten funktionieren solche Dinge tatsächlich über das Portemonnaie: Wer öffentliche Güter übermässig nutzt, soll ein Teil der Kosten übernehmen müssen.

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Kommentar zu Die Zuwanderung der Deutschen und zur Zukunft der Personenfreizügigkeit von Kurt Steuble http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199&cpage=1#comment-144 Kurt Steuble Mon, 22 Feb 2010 13:43:59 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199#comment-144 @Walter Wobmann Ich weiss nicht, ob meine Argumente gut sind. Auf jeden Fall sind sie nicht so originell wie Ihre. Einwanderungsstopp zu Gunsten einer einheimischen Kleinlandwirtschaft - das ist wirklich kühn gedacht. Die Ernährungssouveränität düfte wohl eher für jene Länder zu stipulieren sein, in welchen Globalisierung nicht zuletzt Ausbeutung der einheimischen Bauern bedeutet. Raumplanungsfragen wiederum haben nun wirklich herzlich wenig mit Einwanderung zu tun - sie werden auch kaum je nach dieser Massgabe angegangen, sondern stehen ganz unabhängig davon im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Interessen und Landschaftsschutz. P.S. Ich bin übrigens seit vielen Jahren Vegetarier. @Walter Wobmann

Ich weiss nicht, ob meine Argumente gut sind. Auf jeden Fall sind sie nicht so originell wie Ihre. Einwanderungsstopp zu Gunsten einer einheimischen Kleinlandwirtschaft – das ist wirklich kühn gedacht. Die Ernährungssouveränität düfte wohl eher für jene Länder zu stipulieren sein, in welchen Globalisierung nicht zuletzt Ausbeutung der einheimischen Bauern bedeutet.

Raumplanungsfragen wiederum haben nun wirklich herzlich wenig mit Einwanderung zu tun – sie werden auch kaum je nach dieser Massgabe angegangen, sondern stehen ganz unabhängig davon im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Interessen und Landschaftsschutz.

P.S. Ich bin übrigens seit vielen Jahren Vegetarier.

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Kommentar zu Sicherheit und Polizei von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=214&cpage=1#comment-143 Walter Wobmann Mon, 22 Feb 2010 02:51:47 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=214#comment-143 @ Joachim Hagger Viele von Ihnen genannte Massnahmen könnte ich auch unterschreiben, jedoch nicht die Sichtweise, dass Fussballclub, 1.Mai und Botellon auf gleichem Niveau abgehandelt werden können. Beim Fussballclub kann man gegen Hooligans vorgehen (z.B. Stadionverbot), jedoch nicht wegen diesen das Fussballspiel verbieten. Beim 1.Mai ist es ähnlich: Das Recht auf Versammlungsfreiheit, Art.22 BV (friedliche Kundgebungen) muss gewährleistet bleiben, was die Gewerkschaften auch tun. Gegen Zerstörungsorgien (schwarzer Block) muss hingegen hart vorgegangen werden, um eben die Mehrheit der Anständigen zu schützen. Ich sehe jedoch keinen vernünftigen Grund, sinnlose und gesellschaftszersetzende Massen-Besäufnis-Veranstaltungen (Botellons) zu bewilligen, für die es kein "Menschenrecht" gibt! Der Schutz der Bevölkerung vor solchem Unsinn liegt hier eindeutig höher! Darum: Botellons verbieten! @ Joachim Hagger

Viele von Ihnen genannte Massnahmen könnte ich auch unterschreiben, jedoch nicht die Sichtweise, dass Fussballclub, 1.Mai und Botellon auf gleichem Niveau abgehandelt werden können.

Beim Fussballclub kann man gegen Hooligans vorgehen (z.B. Stadionverbot), jedoch nicht wegen diesen das Fussballspiel verbieten. Beim 1.Mai ist es ähnlich: Das Recht auf Versammlungsfreiheit, Art.22 BV (friedliche Kundgebungen) muss gewährleistet bleiben, was die Gewerkschaften auch tun.

Gegen Zerstörungsorgien (schwarzer Block) muss hingegen hart vorgegangen werden, um eben die Mehrheit der Anständigen zu schützen.

Ich sehe jedoch keinen vernünftigen Grund, sinnlose und gesellschaftszersetzende Massen-Besäufnis-Veranstaltungen (Botellons) zu bewilligen, für die es kein “Menschenrecht” gibt! Der Schutz der Bevölkerung vor solchem Unsinn liegt hier eindeutig höher! Darum: Botellons verbieten!

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Kommentar zu Die Zuwanderung der Deutschen und zur Zukunft der Personenfreizügigkeit von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199&cpage=1#comment-142 Walter Wobmann Mon, 22 Feb 2010 01:50:45 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199#comment-142 @Kurt Steuble Gute Argumente sind bei Ihnen wohl eher eine Rarheit, dass sie so argumentieren müssen. Ernährungssouveränität wird auch von UNO-Organisationen wie IAASTD postuliert, die einen Paradigmenwechsel weg von der industriellen Landwirtschaft hin zur lokalen, auf Eigenversorgung basierenden Kleinlandwirtschaft will, die eben nachhaltiger ist, als Monokulturen im Besitz von Agrokonzernen auf Basis von "Agrarfreihandel". Siehe: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=3258. Auch unsere Regierung scheint (wie Sie) dies nicht einsehen zu wollen und glaubt immer noch weltfremd an (EU-)Freihandelsverträge. Unsere Ernährungsgewohnheiten werden sich Richtung Vegetarismus entwickeln müssen, ebenso die Produktionsweise unserer Landwirtschaft. Mit einem Einwanderungsstopp und restriktiverer Raumplanung zum Schutz unserer einheimischen Landwirtschaft könnten wir näher an das oben genannte Ziel kommen. @Kurt Steuble

Gute Argumente sind bei Ihnen wohl eher eine Rarheit, dass sie so argumentieren müssen. Ernährungssouveränität wird auch von UNO-Organisationen wie IAASTD postuliert, die einen Paradigmenwechsel weg von der industriellen Landwirtschaft hin zur lokalen, auf Eigenversorgung basierenden Kleinlandwirtschaft will, die eben nachhaltiger ist, als Monokulturen im Besitz von Agrokonzernen auf Basis von “Agrarfreihandel”.
Siehe: http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=3258.

Auch unsere Regierung scheint (wie Sie) dies nicht einsehen zu wollen und glaubt immer noch weltfremd an (EU-)Freihandelsverträge.

Unsere Ernährungsgewohnheiten werden sich Richtung Vegetarismus entwickeln müssen, ebenso die Produktionsweise unserer Landwirtschaft. Mit einem Einwanderungsstopp und restriktiverer Raumplanung zum Schutz unserer einheimischen Landwirtschaft könnten wir näher an das oben genannte Ziel kommen.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Jacqueline Badran http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-141 Jacqueline Badran Sun, 21 Feb 2010 15:23:48 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-141 Genau - zurück zum Thema. Habe ja in meinen ersten Voten geschrieben, dass die Probleme der KMU branchenabhängig sind. Ebenfalls habe ich betont, dass kaum Regulierungen und Bürokratie (ausser Nutzung öffentlicher Raum und gewisse Baubestimmungen) auf städtischer Ebene anfallen. Moniert man die zunehmende Bürokratie (von der ich nichts merke), dann sollte man doch einsehen, dass die Mehrheiten auf Kantons- und Bundesbene ganz klar bürgerlich sind. Mir stinkts nämlich ganz gewaltig, dass Bürokratie dauern den Linken zugeschoben wird; ich gebe aber jederzeit gerne zu, dass die Linke klar auch dazu beiträgt. @Joachim Hagger Bitte machen Sie doch einmal ein paar Beispiele, wo die Bürokratie zugenommen hat (inkl. städtischer Beispiele). Genau – zurück zum Thema.

Habe ja in meinen ersten Voten geschrieben, dass die Probleme der KMU branchenabhängig sind. Ebenfalls habe ich betont, dass kaum Regulierungen und Bürokratie (ausser Nutzung öffentlicher Raum und gewisse Baubestimmungen) auf städtischer Ebene anfallen.

Moniert man die zunehmende Bürokratie (von der ich nichts merke), dann sollte man doch einsehen, dass die Mehrheiten auf Kantons- und Bundesbene ganz klar bürgerlich sind.

Mir stinkts nämlich ganz gewaltig, dass Bürokratie dauern den Linken zugeschoben wird; ich gebe aber jederzeit gerne zu, dass die Linke klar auch dazu beiträgt.

@Joachim Hagger

Bitte machen Sie doch einmal ein paar Beispiele, wo die Bürokratie zugenommen hat (inkl. städtischer Beispiele).

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Kommentar zu Die Zuwanderung der Deutschen und zur Zukunft der Personenfreizügigkeit von Kurt Steuble http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199&cpage=1#comment-140 Kurt Steuble Sat, 20 Feb 2010 23:28:37 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199#comment-140 @Andreas Kyriacou Ein Vorstoss zur automatischen Einbürgerung wäre interessant (den Bogen nicht überspannen und dafür ein Zeichen für Offenheit gegenüber realer Assimilation manifestieren). @Walter Wobmann Ernährungssouveränität? Gratuliere. Das ist wengistens mal ein neues Schlagwort. Leider ist es wohl ziemlich weltfremd. Es sei denn, sie motivieren Ihre Verwandtschaft und Gefolgschaft, sofort mit der Anbauschlacht 2015 zu beginnen. Noch haben wir ein paar frei stehende Fussballfelder im Land. @Andreas Kyriacou

Ein Vorstoss zur automatischen Einbürgerung wäre interessant (den Bogen nicht überspannen und dafür ein Zeichen für Offenheit gegenüber realer Assimilation manifestieren).

@Walter Wobmann

Ernährungssouveränität? Gratuliere. Das ist wengistens mal ein neues Schlagwort. Leider ist es wohl ziemlich weltfremd. Es sei denn, sie motivieren Ihre Verwandtschaft und Gefolgschaft, sofort mit der Anbauschlacht 2015 zu beginnen. Noch haben wir ein paar frei stehende Fussballfelder im Land.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Andreas Kyriacou http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-139 Andreas Kyriacou Sat, 20 Feb 2010 08:29:55 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-139 @Joachim Hagger Ich bin gleich doppelt einverstanden - sowohl mit der Aussage zur Heterogenität der KMU-Szene wie auch zum Vorschlag, auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen. Ein Nachsatz aber zur Reglementierungsdichte und dem geforderten Bürokratieabbau: Es hat in den letzten Jahren eine bedeutende Deregulierung eingesetzt, insbesondere für die Gastronomie und bei den Ladenöffnungszeiten. Dennoch kann die öffentliche Hand zum Bürokratieabbau beitragen - mit elektronischen Schaltern: ich möchte Steuern, AHV- und MWST-Abrechnungen endlich online einsenden können. Allerdings würde ich dasselbe auch gerne bei meiner Pensionskasse tun können, auch die Privatwirtschaft besteht hier noch auf Papierkram. Die Idee eines «One stop shops» für Firmengründungen begrüsse ich sehr - die Forderung steht seit Jahren im KMU-Papier der Grünen Zürich. @Joachim Hagger

Ich bin gleich doppelt einverstanden – sowohl mit der Aussage zur Heterogenität der KMU-Szene wie auch zum Vorschlag, auf die ursprüngliche Frage zurück zu kommen.

Ein Nachsatz aber zur Reglementierungsdichte und dem geforderten Bürokratieabbau: Es hat in den letzten Jahren eine bedeutende Deregulierung eingesetzt, insbesondere für die Gastronomie und bei den Ladenöffnungszeiten.

Dennoch kann die öffentliche Hand zum Bürokratieabbau beitragen – mit elektronischen Schaltern: ich möchte Steuern, AHV- und MWST-Abrechnungen endlich online einsenden können. Allerdings würde ich dasselbe auch gerne bei meiner Pensionskasse tun können, auch die Privatwirtschaft besteht hier noch auf Papierkram.

Die Idee eines «One stop shops» für Firmengründungen begrüsse ich sehr – die Forderung steht seit Jahren im KMU-Papier der Grünen Zürich.

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Kommentar zu Sicherheit und Polizei von Joachim Hagger http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=214&cpage=1#comment-138 Joachim Hagger Sat, 20 Feb 2010 00:02:36 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=214#comment-138 Massvolle Aufstockung des Polizeikorps: Ja, das braucht es - im Rahmen der Bevölkerungsentwicklung. Besseres Alarm- und Aufgebotssystem: Ist unbedingt nötig. Riesige Reservetruppe: Können wir uns sparen, wenn wir die anderen zwei Punkte befolgen. Härter Durchgreifen: Nein, eher konsequenter und schneller. Organisatoren mit in die Pflicht nehmen: Unbedingt. Ob es sich dabei um einen Fussballclub, 1.-Mai-Organisatoren oder Botellón-Aufrufer geht. Diese können zwar nicht für alles verantwortlich gemacht werden, aber sie sollen sich kooperativ zeigen, gegen die randalierenden Mitläufer alles Mögliche vorzukehren. Internet-Pranger: Wenn es anders nicht mehr geht. Wichtiger ist jedoch, die Schuldigen aus der Anonymität zu holen. Was es meines Erachtens auch noch braucht: Die Eltern von jugendlichen Randalierern in die Pflicht nehmen. Massvolle Aufstockung des Polizeikorps: Ja, das braucht es – im Rahmen der Bevölkerungsentwicklung.

Besseres Alarm- und Aufgebotssystem: Ist unbedingt nötig.

Riesige Reservetruppe: Können wir uns sparen, wenn wir die anderen zwei Punkte befolgen.

Härter Durchgreifen: Nein, eher konsequenter und schneller.

Organisatoren mit in die Pflicht nehmen: Unbedingt. Ob es sich dabei um einen Fussballclub, 1.-Mai-Organisatoren oder Botellón-Aufrufer geht. Diese können zwar nicht für alles verantwortlich gemacht werden, aber sie sollen sich kooperativ zeigen, gegen die randalierenden Mitläufer alles Mögliche vorzukehren.

Internet-Pranger: Wenn es anders nicht mehr geht. Wichtiger ist jedoch, die Schuldigen aus der Anonymität zu holen.

Was es meines Erachtens auch noch braucht: Die Eltern von jugendlichen Randalierern in die Pflicht nehmen.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Joachim Hagger http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-137 Joachim Hagger Fri, 19 Feb 2010 22:11:40 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-137 Zurück zum ursprünglichen Thema: Die Bedürfnisse und Probleme der verschiedenen KMU sind je nach Branche und Geschäft verschieden. Beim einen Betrieb können es sehr wohl die zwei Parkplätze sein, die in seiner Nähe verschwinden. Für den anderen ist es der Heizpilz oder der Lounge-Sessel im Aussenbereich, der nicht mehr zugelassen ist. Für den Dritten sind es die unsinnigen Reglementierungen der Ladenöffnungszeiten. Tatsache ist doch, dass die Reglementierungsdichte immer mehr zunimmt und es daher für einen KMU komplizierter wird vorauszusehen, ob seine Investitionen in den Betrieb auch nachhaltig sind. Das schlimmste, was uns passieren kann, dass Unternehmer sich in der Stadt nicht mehr entfalten können oder wollen und damit Arbeitsplätze gefährdet werden. Bürokratieabbau ist sehr wohl ein Thema. Zurück zum ursprünglichen Thema:

Die Bedürfnisse und Probleme der verschiedenen KMU sind je nach Branche und Geschäft verschieden. Beim einen Betrieb können es sehr wohl die zwei Parkplätze sein, die in seiner Nähe verschwinden. Für den anderen ist es der Heizpilz oder der Lounge-Sessel im Aussenbereich, der nicht mehr zugelassen ist. Für den Dritten sind es die unsinnigen Reglementierungen der Ladenöffnungszeiten.

Tatsache ist doch, dass die Reglementierungsdichte immer mehr zunimmt und es daher für einen KMU komplizierter wird vorauszusehen, ob seine Investitionen in den Betrieb auch nachhaltig sind. Das schlimmste, was uns passieren kann, dass Unternehmer sich in der Stadt nicht mehr entfalten können oder wollen und damit Arbeitsplätze gefährdet werden. Bürokratieabbau ist sehr wohl ein Thema.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-136 Walter Wobmann Fri, 19 Feb 2010 14:41:00 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-136 @ Dominik Schönenberger Das staatliche Währungsmonopol ist meines Wissens in allen Ländern (ausser Eurozone) verankert. Unaufhörliche Ausweitung d. Geldmenge ist ein Problem, speziell seit der UBS-"Rettung" und im Dollarraum (FED). Genau da besteht auch die Gefahr eines Zusammenbruchs der "Welthandelwährung Dollar". Hätte längst durch eine neutrale Leitwährung ersetzt werden müssen! Der grosse Teil der Geldschöpfung findet aber immer noch bei den Geschäftsbanken (Giralgeld) statt. Darum auch diese Finanzblasen. Die Lösung wäre eine Vollgeldreform, wie sie J.Huber in seinem Buch: Geldschöpfung in öffentlicher Hand vorschlug. Siehe auch www.monetative.org. Bezüglich Entscheidungsfreiheit habe ich eher den Eindruck, dass die Schweizer Regierung wie eine Tochterfirma der UBS agiert als umgekehrt. Auch die SNB und die Finma sind durch Ex-UBS Leute unterwandert. Darum endlich ausmisten! @ Dominik Schönenberger

Das staatliche Währungsmonopol ist meines Wissens in allen Ländern (ausser Eurozone) verankert. Unaufhörliche Ausweitung d. Geldmenge ist ein Problem, speziell seit der UBS-”Rettung” und im Dollarraum (FED). Genau da besteht auch die Gefahr eines Zusammenbruchs der “Welthandelwährung Dollar”. Hätte längst durch eine neutrale Leitwährung ersetzt werden müssen!

Der grosse Teil der Geldschöpfung findet aber immer noch bei den Geschäftsbanken (Giralgeld) statt. Darum auch diese Finanzblasen. Die Lösung wäre eine Vollgeldreform, wie sie J.Huber in seinem Buch: Geldschöpfung in öffentlicher Hand vorschlug. Siehe auch http://www.monetative.org.

Bezüglich Entscheidungsfreiheit habe ich eher den Eindruck, dass die Schweizer Regierung wie eine Tochterfirma der UBS agiert als umgekehrt. Auch die SNB und die Finma sind durch Ex-UBS Leute unterwandert. Darum endlich ausmisten!

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Andreas Kyriacou http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-134 Andreas Kyriacou Fri, 19 Feb 2010 12:17:05 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-134 @Dominik Schönenberger <i>Schade, dass Sie kein Vertrauen in die Organisationsfähigkeit der Menschen haben. Sie glauben unbescheiden, ohne Politiker würde die Menschheit im Chaos versinken. Dabei ist es der Staat selber, der dauernd Probleme verursacht (Gesundheitssystem, Altervorsorge etc).</i> Das ist eine etwas gar eigenwillige Lesart meiner Reaktion auf Ihre herausgeschriene Parole «REGULIERUNG IST UNTAUGLICH.» Sie ist in dieser Absolutheit untauglich und falsch. Übrigens habe ich heute dem Jahresbericht des Präsidenten der Geschäftsvereinigung Limmatquai-Dörfli – ich bin dort seit Jahren Mitglied – entnommen, dass die Besucherfrequenzen am Limmatquai zunehmen. Wegen der vielen Parkplätze wird's wohl nicht sein. @Dominik Schönenberger

Schade, dass Sie kein Vertrauen in die Organisationsfähigkeit der Menschen haben. Sie glauben unbescheiden, ohne Politiker würde die Menschheit im Chaos versinken. Dabei ist es der Staat selber, der dauernd Probleme verursacht (Gesundheitssystem, Altervorsorge etc).

Das ist eine etwas gar eigenwillige Lesart meiner Reaktion auf Ihre herausgeschriene Parole «REGULIERUNG IST UNTAUGLICH.»

Sie ist in dieser Absolutheit untauglich und falsch.

Übrigens habe ich heute dem Jahresbericht des Präsidenten der Geschäftsvereinigung Limmatquai-Dörfli – ich bin dort seit Jahren Mitglied – entnommen, dass die Besucherfrequenzen am Limmatquai zunehmen. Wegen der vielen Parkplätze wird’s wohl nicht sein.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Walter Wobmann http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-132 Walter Wobmann Fri, 19 Feb 2010 04:05:50 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-132 @ Dominik Schönenberger Falsch! Der Finanzsektor war nur bis zum Mauerfall stärker reguliert. Danach wurde er immer mehr dereguliert; unter der Ära Clinton wurden wichtige Regulierungen aufgehoben http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29235/1.html, http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1009/weltfinanzkrise/0002/index.html, die dann zu den verheerenden Auswüchsen der Finanzmarktkrise 2007/08 führten. Dies wegen zu wenig, nicht wegen zu viel Regulierung!! Die Schwächung der Nationalstaaten durch die laisser faire-WTO-Verträge brachte diesen Dschungelkapitalismus. Eine Wiederstärkung der Nationalstaaten durch Deglobalisierung würde der Fehlentwicklung („freier“ Kapitalverkehr, Güterverkehr, Personenverkehr) Einhalt gebieten und einer kleinräumigen u. nachhaltigen Wirtschaftordnung wieder den Weg öffnen. National, dezentral, lokal hat nun wieder Zukunft! @ Dominik Schönenberger

Falsch! Der Finanzsektor war nur bis zum Mauerfall stärker reguliert. Danach wurde er immer mehr dereguliert; unter der Ära Clinton wurden wichtige Regulierungen aufgehoben http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29235/1.html, http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1009/weltfinanzkrise/0002/index.html, die dann zu den verheerenden Auswüchsen der Finanzmarktkrise 2007/08 führten.

Dies wegen zu wenig, nicht wegen zu viel Regulierung!! Die Schwächung der Nationalstaaten durch die laisser faire-WTO-Verträge brachte diesen Dschungelkapitalismus. Eine Wiederstärkung der Nationalstaaten durch Deglobalisierung würde der Fehlentwicklung („freier“ Kapitalverkehr, Güterverkehr, Personenverkehr) Einhalt gebieten und einer kleinräumigen u. nachhaltigen Wirtschaftordnung wieder den Weg öffnen.

National, dezentral, lokal hat nun wieder Zukunft!

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Andreas Kyriacou http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-130 Andreas Kyriacou Thu, 18 Feb 2010 21:30:46 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-130 Jawoll, Dominik Schönenberger, schaffen wir die Regulierung des Verkehrs ab. Öffnen wir Autobahnen in beide Richtungen, verzichten wir konsequent auf Ampeln und Wegweiser und vertrauen wir auf den Willen zur völligen Selbstorganisation. Das kommt sicher gut. Jawoll, Dominik Schönenberger, schaffen wir die Regulierung des Verkehrs ab. Öffnen wir Autobahnen in beide Richtungen, verzichten wir konsequent auf Ampeln und Wegweiser und vertrauen wir auf den Willen zur völligen Selbstorganisation. Das kommt sicher gut.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Florian Utz http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-128 Florian Utz Thu, 18 Feb 2010 14:33:45 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-128 "Solange Sie niemandem schaden" - das ist genau der springende Punkt. Ich teile die Meinung zu hundert Prozent, dass ich mit meinem Eigentum (und im Übrigen auch sonst) soll tun und lassen dürfen, was immer ich will, solange ich damit niemanden schädige. Die entscheidende Frage ist also, ob zusätzliche Parkplätze jemanden schädigen. Meine Antwort lautet ja, weil zusätzliche Parkplätze zusätzlichen Verkehr bringen - und somit zusätzlichen Lärm und zusätzliche Abgase. Die Bewohnerinnen und Bewohner an den Verkehrsachsen wie etwa der Rosengartenstrasse oder Am Wasser/Breitensteinstrasse spüren dies Tag für Tag. “Solange Sie niemandem schaden” – das ist genau der springende Punkt. Ich teile die Meinung zu hundert Prozent, dass ich mit meinem Eigentum (und im Übrigen auch sonst) soll tun und lassen dürfen, was immer ich will, solange ich damit niemanden schädige.

Die entscheidende Frage ist also, ob zusätzliche Parkplätze jemanden schädigen. Meine Antwort lautet ja, weil zusätzliche Parkplätze zusätzlichen Verkehr bringen – und somit zusätzlichen Lärm und zusätzliche Abgase. Die Bewohnerinnen und Bewohner an den Verkehrsachsen wie etwa der Rosengartenstrasse oder Am Wasser/Breitensteinstrasse spüren dies Tag für Tag.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Florian Utz http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-126 Florian Utz Thu, 18 Feb 2010 13:19:44 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-126 @Dominik Schönenberger Wenn ich ein Stück Land besitze, so spielt es für die Menschen eine sehr grosse Rolle, ob ich darauf ein Wohnhaus, ein Parkhaus, eine Güllegrube oder ein Endlager für radioaktive Abfälle errichte. Deshalb finde ich es absolut richtig, dass es diesbezügliche Vorschriften gibt. Was übrigens die Finanzkrise betrifft, so sieht man ja, ob Länder mit laschen Regulierungen (z.B. USA, Island oder Irland) oder aber Länder mit starker Regulierung (wie namentlich die skandinavischen Staaten) besser dastehen. Persönlich würde ich derzeit jedenfalls lieber in Schweden als in Island leben. @Dominik Schönenberger

Wenn ich ein Stück Land besitze, so spielt es für die Menschen eine sehr grosse Rolle, ob ich darauf ein Wohnhaus, ein Parkhaus, eine Güllegrube oder ein Endlager für radioaktive Abfälle errichte. Deshalb finde ich es absolut richtig, dass es diesbezügliche Vorschriften gibt.

Was übrigens die Finanzkrise betrifft, so sieht man ja, ob Länder mit laschen Regulierungen (z.B. USA, Island oder Irland) oder aber Länder mit starker Regulierung (wie namentlich die skandinavischen Staaten) besser dastehen. Persönlich würde ich derzeit jedenfalls lieber in Schweden als in Island leben.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Claudia Nielsen http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-125 Claudia Nielsen Thu, 18 Feb 2010 13:05:27 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-125 Die Parkplätze, die zum Politikum werden, stehen häufig auf öffentlichem Grund. Und da gibt es zahlreiche Interessen, die miteinander vereinbart werden müssen: Ladenbesitzerinnen, ÖV-Benutzer, Autofahrerinnen, Velofahrer, Nachbarn... Aufgabe der Politik ist es, diese Konflikte zu lösen. Die Parkplätze, die zum Politikum werden, stehen häufig auf öffentlichem Grund. Und da gibt es zahlreiche Interessen, die miteinander vereinbart werden müssen: Ladenbesitzerinnen, ÖV-Benutzer, Autofahrerinnen, Velofahrer, Nachbarn…

Aufgabe der Politik ist es, diese Konflikte zu lösen.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Florian Utz http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-123 Florian Utz Thu, 18 Feb 2010 12:32:35 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-123 Mehr Parkplätze bedeuten mehr Autoverkehr. Wer also mehr Parkplätze fordert, fordert zugleich auch mehr Autoverkehr - und somit noch mehr Belastungen für die Menschen, welche in unserer Stadt wohnen. Das Volk hat jedoch in den letzten Abstimmungen immer wieder klar gemacht, dass die Belastungsgrenze durch den Autoverkehr erreicht ist. Ich denke, es ist langsam Zeit, dass FDP und SVP den Volkswillen zur Kenntnis nehmen - und vor allem respektieren. Mehr Parkplätze bedeuten mehr Autoverkehr. Wer also mehr Parkplätze fordert, fordert zugleich auch mehr Autoverkehr – und somit noch mehr Belastungen für die Menschen, welche in unserer Stadt wohnen.

Das Volk hat jedoch in den letzten Abstimmungen immer wieder klar gemacht, dass die Belastungsgrenze durch den Autoverkehr erreicht ist. Ich denke, es ist langsam Zeit, dass FDP und SVP den Volkswillen zur Kenntnis nehmen – und vor allem respektieren.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Jacqueline Badran http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-122 Jacqueline Badran Thu, 18 Feb 2010 10:20:37 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-122 Mein KMU liegt mitten im Kreis 4 - ohne Parkplätze. Täglich kommen Kunden zu uns von überall her aus der Schweiz. Nicht ein einziges Mal war es ein Problem. Viel wichtiger ist die Nähe zum Hauptbahnhof und zum ÖV. Für Läden mag das in Einzelfällen leicht anders aussehen. Erwiesen ist jedoch, dass gerade Läden in Fussgängerzonen besser frequentiert werden. Und wo gibt es schon Läden in der Innenstand wo man grosse Lasten mi nach Hause schleppen müsste und diese sich nicht liefern lassen könnte? Ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass die Parkplatzfrage oft eine Statusfrage ist - eine Politik mit Blick in den Rückspiegel sozusagen. Früher gingen nur diejenigen per Tram, die sich kein Auto leisten konnten. Ich kenne heute noch Leute, die denken Tram und Bus seien für den «Pöbel». Eigenartig, dass sie das praktische am ÖV nicht sehen. Mein KMU liegt mitten im Kreis 4 – ohne Parkplätze. Täglich kommen Kunden zu uns von überall her aus der Schweiz. Nicht ein einziges Mal war es ein Problem. Viel wichtiger ist die Nähe zum Hauptbahnhof und zum ÖV.

Für Läden mag das in Einzelfällen leicht anders aussehen. Erwiesen ist jedoch, dass gerade Läden in Fussgängerzonen besser frequentiert werden. Und wo gibt es schon Läden in der Innenstand wo man grosse Lasten mi nach Hause schleppen müsste und diese sich nicht liefern lassen könnte?

Ich möchte niemandem etwas unterstellen, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass die Parkplatzfrage oft eine Statusfrage ist – eine Politik mit Blick in den Rückspiegel sozusagen. Früher gingen nur diejenigen per Tram, die sich kein Auto leisten konnten. Ich kenne heute noch Leute, die denken Tram und Bus seien für den «Pöbel». Eigenartig, dass sie das praktische am ÖV nicht sehen.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Mark Balsiger http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-121 Mark Balsiger Thu, 18 Feb 2010 09:32:32 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-121 Zürich ist also KMU-freundlich. So fasse ich die bisherigen Kommentare in einem simplen Satz zusammen. Wie sieht es mit der Parkplatzproblematik aus? In den neunziger Jahren schlossen SP und FDP einen Verkehrskompromiss. Dieser ist inzwischen sehr brüchig geworden. Das Gewerbe und die bürgerlichen Parteien machten die Parkplätze in den letzten Monaten zu einem zentralen Thema. Das müsste doch hier auch die FDP- und SVP-Gäste aus dem Busch klopfen! Zürich ist also KMU-freundlich. So fasse ich die bisherigen Kommentare in einem simplen Satz zusammen.

Wie sieht es mit der Parkplatzproblematik aus? In den neunziger Jahren schlossen SP und FDP einen Verkehrskompromiss. Dieser ist inzwischen sehr brüchig geworden. Das Gewerbe und die bürgerlichen Parteien machten die Parkplätze in den letzten Monaten zu einem zentralen Thema.

Das müsste doch hier auch die FDP- und SVP-Gäste aus dem Busch klopfen!

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Kommentar zu Die Zuwanderung der Deutschen und zur Zukunft der Personenfreizügigkeit von Andreas Kyriacou http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199&cpage=1#comment-120 Andreas Kyriacou Thu, 18 Feb 2010 07:14:01 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199#comment-120 @Marc Bourgeois In ihrem Integrationspapier spricht sich die FDP Schweiz für «Massnahmen im Bereich der politischen Partizipation» aus und erwähnt ausdrücklich das Stimm- und Wahlrecht. Wie schaut's denn im Kanton Zürich aus? Steht die FDP ein für ein kommunales Stimm- und Wahlrecht für Niedergelassene? @Marc Bourgeois

In ihrem Integrationspapier spricht sich die FDP Schweiz für «Massnahmen im Bereich der politischen Partizipation» aus und erwähnt ausdrücklich das Stimm- und Wahlrecht.

Wie schaut’s denn im Kanton Zürich aus? Steht die FDP ein für ein kommunales Stimm- und Wahlrecht für Niedergelassene?

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Claudia Nielsen http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-119 Claudia Nielsen Wed, 17 Feb 2010 11:28:36 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-119 Um die Anfangsfrage zu beantworten: Zürich ist KMU-freundlich. Wie von anderen geschrieben, hat die Stadt wenig Möglichkeiten, dies zu ändern. Zentral sind die Rahmenbedingungen für den Standort Zürich. Ich bin froh, dass die Stadt Zürich nicht in der Steuerwettbewerbshysterie mitmacht, sondern auf hervorragende Rahmenbedingungen (Verkehr, Infrastruktur, Umwelt, Kultur) setzt. Diese kosten natürlich etwas, schlussendlich lohnt sich aber diese Strategie: Die Stadt Zürich ist sehr attraktiv für Firmen und Einzelpersonen. Neben den oben erwähnten Punkten finde ich das Investitionsvolumen der Stadt wichtig - 700 Millionen sind es pro Jahr, die auch den lokalen KMU zu Gute kommen. Die Frage ist, was sich hier durch Ausnützen des Spielraums noch machen lässt (z.B. lokale Angebote bevorzugen, kürzere Zahlungsfristen, Starthilfen). Um die Anfangsfrage zu beantworten: Zürich ist KMU-freundlich.
Wie von anderen geschrieben, hat die Stadt wenig Möglichkeiten, dies zu ändern. Zentral sind die Rahmenbedingungen für den Standort Zürich. Ich bin froh, dass die Stadt Zürich nicht in der Steuerwettbewerbshysterie mitmacht, sondern auf hervorragende Rahmenbedingungen (Verkehr, Infrastruktur, Umwelt, Kultur) setzt. Diese kosten natürlich etwas, schlussendlich lohnt sich aber diese Strategie: Die Stadt Zürich ist sehr attraktiv für Firmen und Einzelpersonen.

Neben den oben erwähnten Punkten finde ich das Investitionsvolumen der Stadt wichtig – 700 Millionen sind es pro Jahr, die auch den lokalen KMU zu Gute kommen. Die Frage ist, was sich hier durch Ausnützen des Spielraums noch machen lässt (z.B. lokale Angebote bevorzugen, kürzere Zahlungsfristen, Starthilfen).

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Andreas Kyriacou http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-118 Andreas Kyriacou Wed, 17 Feb 2010 06:45:43 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-118 Die Realität zeigt, dass die Losung «mehr Parkplätze, weniger Steuern» an den Bedürfnissen der KMU vorbei zielt: Zürich bildet das Zentrum der aufstrebenden Kreativwirtschaft. Wichtige Erfolgsfaktoren dafür sind die starke Präsenz der (Fach-)Hochschulen und das reichhaltige Kulturangebot der Stadt. Und dass auch für Läden die Parkplatzerschliessung nur einer von vielen und ein oft nur nebensächlicher Aspekt der Standortfrage ist, zeigt das aktuelle Beispiel der Papeterie Waser im Kreis 1. Diese zog zum Jahresbeginn vom Limmatquai ins Oberdorf um und verzichtete damit bewusst und aus eigenem Antrieb völlig auf die direkte Erreichbarkeit für Automobilisten. Der Inhaber hofft am neuen Standort auf ein durchmischteres Publikum als am Limmatquai, wo seine Nachbarschaft von Kleidergeschäften geprägt war. Rotgrün hat erkannt, dass der Schuh anderswo drückt, z.B. eben bei den Mietzinsen. Die Realität zeigt, dass die Losung «mehr Parkplätze, weniger Steuern» an den Bedürfnissen der KMU vorbei zielt: Zürich bildet das Zentrum der aufstrebenden Kreativwirtschaft. Wichtige Erfolgsfaktoren dafür sind die starke Präsenz der (Fach-)Hochschulen und das reichhaltige Kulturangebot der Stadt.

Und dass auch für Läden die Parkplatzerschliessung nur einer von vielen und ein oft nur nebensächlicher Aspekt der Standortfrage ist, zeigt das aktuelle Beispiel der Papeterie Waser im Kreis 1. Diese zog zum Jahresbeginn vom Limmatquai ins Oberdorf um und verzichtete damit bewusst und aus eigenem Antrieb völlig auf die direkte Erreichbarkeit für Automobilisten. Der Inhaber hofft am neuen Standort auf ein durchmischteres Publikum als am Limmatquai, wo seine Nachbarschaft von Kleidergeschäften geprägt war.

Rotgrün hat erkannt, dass der Schuh anderswo drückt, z.B. eben bei den Mietzinsen.

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Kommentar zu Die Zuwanderung der Deutschen und zur Zukunft der Personenfreizügigkeit von Balthasar Glaettli http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199&cpage=1#comment-117 Balthasar Glaettli Tue, 16 Feb 2010 19:01:47 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=199#comment-117 @Marc Bourgeois In diesem Punkt stimmen wir offensichtlich vollkommen überein. Das freut mich. Natuerlich bin ich auch für die automatische Einbürgerung der zweiten Generation. Und noch mehr der Dritten (falls sich für die zweite Generation keine Mehrheit finden sollte). @Marc Bourgeois

In diesem Punkt stimmen wir offensichtlich vollkommen überein. Das freut mich. Natuerlich bin ich auch für die automatische Einbürgerung der zweiten Generation. Und noch mehr der Dritten (falls sich für die zweite Generation keine Mehrheit finden sollte).

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Jacqueline Badran http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-116 Jacqueline Badran Tue, 16 Feb 2010 19:01:35 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-116 Ich teile die Meinung, dass zahlbare Räume ein entscheidendes Problem der KMU sind - insbesondere für das produzierende und verkaufende Gewerbe. Ich pflege jeweils den Begriff "Starbuckisierung" - das heisst nur noch globalisierte margenträchtige Ladenketten können noch die Mieten bezahlen. Unsere sehr innovative, exportfähige Kreativbranche (z.B. Möbel- & Kleiderdesigner) hat für einen Markteintritt keine Chance mehr. Das andere Thema sind die Wohn-Mieten meiner MitarbeiterInnen. Ich muss hier wegen den hohen Mieten bis zu tausend Franken p.m. höhere Löhne zahlen und habe damit einen klaren Konkurrenznachteil. Alternativ muss ich hinnehmen, dass meine Leute lange pendeln (z.b. von Bern), was ihre Arbeitsproduktivität und Flexibilität schmälert. Das ist echt ein Standortnachteil der Stadt Zürich ersten Rangs. @Balthasar Glättli Wie wahr. Bürokratie ist Schuld statt eigene Unfähigkeit. Ich teile die Meinung, dass zahlbare Räume ein entscheidendes Problem der KMU sind – insbesondere für das produzierende und verkaufende Gewerbe. Ich pflege jeweils den Begriff “Starbuckisierung” – das heisst nur noch globalisierte margenträchtige Ladenketten können noch die Mieten bezahlen.

Unsere sehr innovative, exportfähige Kreativbranche (z.B. Möbel- & Kleiderdesigner) hat für einen Markteintritt keine Chance mehr.

Das andere Thema sind die Wohn-Mieten meiner MitarbeiterInnen. Ich muss hier wegen den hohen Mieten bis zu tausend Franken p.m. höhere Löhne zahlen und habe damit einen klaren Konkurrenznachteil. Alternativ muss ich hinnehmen, dass meine Leute lange pendeln (z.b. von Bern), was ihre Arbeitsproduktivität und Flexibilität schmälert. Das ist echt ein Standortnachteil der Stadt Zürich ersten Rangs.

@Balthasar Glättli

Wie wahr. Bürokratie ist Schuld statt eigene Unfähigkeit.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Balthasar Glaettli http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-115 Balthasar Glaettli Tue, 16 Feb 2010 18:48:38 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-115 Interessant, dass sich hier vorab mal links-grüne in die Diskussion einschalten. @Florian Utz Ich teile ganz entschieden diese Meinung. Im Zusammenhang mit den Mieten muss auch das Gewerbe erwähnt sein. Wenn das Kleingewerbe, Quartierlädeli etc. keine bezahlbaren Räume mehr finden, dann hat dies erstens auf den Lebensraum "Wohnquartier" negative Auswirkungen - keine lebendige Erdgeschossnutzungen mehr - und führt zweitens zu mehr (unnötigem) Verkehr, weil man in die Innenstadt oder in die Agglo einkaufen geht. @Jacqueline Badran Manchmal habe ich das Gefühl, die KMU-Klagerei komme von Leuten, die selbst keine KMU haben oder dann keine anderen KMU unterstützen. Ich hatte mehrere Jahre ein Internet Startup. OK. Mehrwertsteuer und so war nicht mein Ding. Aber dafür gibt es ja Buchhalter, Treuhänder etc. Die müssen auch von was leben, nicht?! Macht doch Sinn: Arbeitsteilung. Interessant, dass sich hier vorab mal links-grüne in die Diskussion einschalten.

@Florian Utz

Ich teile ganz entschieden diese Meinung. Im Zusammenhang mit den Mieten muss auch das Gewerbe erwähnt sein. Wenn das Kleingewerbe, Quartierlädeli etc. keine bezahlbaren Räume mehr finden, dann hat dies erstens auf den Lebensraum “Wohnquartier” negative Auswirkungen – keine lebendige Erdgeschossnutzungen mehr – und führt zweitens zu mehr (unnötigem) Verkehr, weil man in die Innenstadt oder in die Agglo einkaufen geht.

@Jacqueline Badran

Manchmal habe ich das Gefühl, die KMU-Klagerei komme von Leuten, die selbst keine KMU haben oder dann keine anderen KMU unterstützen. Ich hatte mehrere Jahre ein Internet Startup. OK. Mehrwertsteuer und so war nicht mein Ding. Aber dafür gibt es ja Buchhalter, Treuhänder etc. Die müssen auch von was leben, nicht?! Macht doch Sinn: Arbeitsteilung.

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Kommentar zu KMU-freundliches Zürich? von Florian Utz http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227&cpage=1#comment-114 Florian Utz Tue, 16 Feb 2010 18:37:39 +0000 http://zuerich2010.wahlbistro.ch/?p=227#comment-114 Das grösste Problem sind meiner Meinung nach die sändig steigenden Kosten für die Mieten. Bereits heute sind gute Lagen im Stadtzentrum für KMU weit gehend unerschwinglich. So besteht denn auch eine starke Tendenz, dass lokale Unternehmen aus der Innenstadt verdrängt werden. Sie können sich nur noch die Mieten etwas ausserhalb leisten - erleiden dadurch aber einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil. In der Innenstadt dominieren mehr und mehr die grossen internationalen Marken. Das ist nicht nur schlecht für die verdrängten KMU, sondern es ist auch schlecht für unsere Stadt - denn sie wird dadurch ein Stück weit austausch- und verwechselbarer. Deshalb ist die Stadt gefordert, für lokale KMU bezahlbaren Raum zu schaffen - ohne damit Verluste zu erleiden, aber auch ohne damit Gewinn zu erzielen. Denn letztlich werden wir alle davon profitieren, wenn es den lokalen KMU gut geht. Das grösste Problem sind meiner Meinung nach die sändig steigenden Kosten für die Mieten. Bereits heute sind gute Lagen im Stadtzentrum für KMU weit gehend unerschwinglich.

So besteht denn auch eine starke Tendenz, dass lokale Unternehmen aus der Innenstadt verdrängt werden. Sie können sich nur noch die Mieten etwas ausserhalb leisten – erleiden dadurch aber einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil.

In der Innenstadt dominieren mehr und mehr die grossen internationalen Marken. Das ist nicht nur schlecht für die verdrängten KMU, sondern es ist auch schlecht für unsere Stadt – denn sie wird dadurch ein Stück weit austausch- und verwechselbarer.

Deshalb ist die Stadt gefordert, für lokale KMU bezahlbaren Raum zu schaffen – ohne damit Verluste zu erleiden, aber auch ohne damit Gewinn zu erzielen. Denn letztlich werden wir alle davon profitieren, wenn es den lokalen KMU gut geht.

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